Eigene Erhebungen
Beiratsstudie
Wie arbeiten Beiräte, Aufsichts- und Verwaltungsräte im Mittelstand wirklich? BoardFinder erhebt das gemeinsam mit der CBS International Business School. Die erste Ausgabe von 2020 betrachtete Deutschland, die Ausgabe 2025 wurde auf die DACH-Region ausgeweitet, um einen Ländervergleich zu ermöglichen.
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Aktuelle Ausgabe · Januar 2025
Beiratsstudie 2025
Befragt wurden 76 Mandatsträgerinnen und Mandatsträger aus der DACH-Region zu ihrer Arbeit in Beiräten, Aufsichtsräten und Verwaltungsräten: wie sie ins Mandat gekommen sind, was von ihnen erwartet wird, wie oft sie tagen und was sie dafür bekommen. Der Befund in einem Satz: der Transformationsdruck in den Unternehmen macht Gremien wichtiger, gefragt sind sie vor allem als strategische Sparringspartner der Geschäftsführung.
- ErhebungAnfang März bis Ende Juni 2024
- Stichprobe76 Mandatsträger: 38 Deutschland, 27 Schweiz, 11 Österreich
- StudienleitungProf. Dr. Rembert Horstmann und Prof. Dr. Oliver Austermann, CBS International Business School
- HerausgeberCBS International Business School und BoardFinder
Kernerkenntnisse
Was die Befragten sagen
erwarten, dass die Bedeutung ihrer Funktion in den nächsten fünf Jahren zunimmt
bestätigen einen direkten Einfluss auf Entscheidungen der Geschäftsführung
halten Soft Skills in ihrer Funktion für wichtig oder sehr wichtig
halten Beiräte für wichtig bis sehr wichtig für den Erfolg des Unternehmens
führen mehrere Mandate gleichzeitig, im Durchschnitt sind es 2,7
sind über das persönliche Netzwerk in ihr Mandat gekommen
Wofür Gremienmitglieder gesucht werden
Sparring vor Kontrolle
Mandatsträger werden von mittelständischen Unternehmen in erster Linie für strategisches Sparring und zur Beratung gesucht. Als Mittler oder als Vertreter einzelner Interessen spielen sie eine deutlich kleinere Rolle.
-
Strategisches Sparring25 %
-
Beratung24 %
-
Mittlerrolle7,5 %
-
Interessenvertretung5 %
Ländervergleich
Die Schweiz fällt aus dem Rahmen
Mandatszahl und Vergütung liegen in der Schweiz deutlich höher als in Deutschland und Österreich. Die Studienleitung führt das auf die anders gelagerte Verantwortung und Haftung sowie auf mehr Sitzungen je Geschäftsjahr zurück.
| Anteil der Befragten | Schweiz | Deutschland | Österreich |
|---|---|---|---|
| mit mehr als fünf Mandaten | rund 40 % | 0 % | 9 % |
| mit mehr als 20.000 Euro Vergütung im Jahr | 56 % | 27 % (Deutschland und Österreich zusammen) | |
Alle Angaben aus der Beiratsstudie 2025, Stichprobe 76 Mandatsträger aus der DACH-Region, erhoben von März bis Juni 2024 durch die CBS International Business School und BoardFinder. Bei der Aufteilung nach Ländern werden die Teilgruppen klein, die Werte sind als Tendenz zu lesen und nicht als repräsentative Messung.
Zur Ausgabe 2025
Material
Ansprechpartner zur Studie: Prof. Dr. Rembert Horstmann, kein-spamrinvalid.beispielhnirgendwooattrapperleerlaufskoedertnirwanamkein-spamainvalidnbeispielnnirgendwo@attrappecleerlaufbkoedersnirwana.kein-spamdinvalide
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Erste Ausgabe · 2020
Beiratsstudie 2020
Die Erstausgabe betrachtete den deutschen Mittelstand. Ihr Kernbefund: nur die Hälfte der mittelständischen Unternehmen erkennt die Vorteile eines Beirats, obwohl externes Know-how über ein Gremium vergleichsweise günstig zu haben ist. Aus dieser Ausgabe ist die DACH-weite Erhebung von 2025 hervorgegangen.
- FokusDeutschland, mittelständische Unternehmen
- StudienleitungProf. Dr. Rembert Horstmann und Prof. Dr. Oliver Plum
- VeröffentlichungKolumne 11/2020 in der SparkassenZeitung
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- AutorProf. Dr. Rembert Horstmann, CBS International Business School
- VeröffentlichungSUT 06/2023
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